Anonim

Die Patienten haben jetzt mehrere aufregende - wenn auch noch nicht perfekte - multifokale Intraokularlinsen (IOLs) zur Presbyopiekorrektur zur Auswahl. Derzeit sind in den USA die kürzlich zugelassene trifokale IOL PanOptix (Alcon; Fort Worth, Texas) und die IOL Symfony mit erweiterter Tiefenschärfe (Johnson & Johnson Vision; Santa Ana, Kalifornien) zwei der beliebtesten Presbyopien. Korrekturlinsen.

In einer prospektiven Studie verglichen Monaco und Kollegen die visuelle Leistung von Patienten, die sich einer bilateralen Kataraktoperation unterziehen, mit PanOptix, Symfony oder einer monofokalen IOL (dh SN60WF [Alcon]). In jedem Arm befanden sich 20 Patienten.

Beide Presbyopie-korrigierenden Linsen funktionierten wie erwartet, wobei das PanOptix nach 4 Monaten eine etwas bessere (P = 0, 005) Sehschärfe als das Symfony lieferte. Die Entfernung und die mittlere Sehschärfe bei beiden Plattformen waren statistisch äquivalent.

Die Abhängigkeit von Brillen war sowohl in der PanOptix- als auch in der Symfony-Gruppe gleich.

Darüber hinaus wiesen beide Presbyopie-Korrekturoptionen mehr Aberrationen und Kontrastverluste auf als die monofokale Steuerung, wobei der PanOptix mehr Aberrationen aufwies als der Symfony.

Die zentralen Thesen

Diese Studie präsentiert einige interessante Ergebnisse für mich.

Erstens, obwohl sowohl PanOptix als auch Symfony unterschiedliche Lichtaufteilungsoptiken verwenden, um eine Brillenunabhängigkeit zu erreichen, war die optische "Qualität" insgesamt ähnlich.

Zweitens erwies sich der trifokale Panoptix als überlegen gegenüber dem Symfony für Nahsicht, was nicht überraschend ist, wenn man die effektive Zusatzleistung betrachtet, die jede IOL bietet. Die Abhängigkeit von Brillen war jedoch zwischen den beiden Gruppen gleich. Ich verwende häufig einen Mix-and-Match-Ansatz für Patienten, um die verschiedenen "Sweet Spots" für verschiedene Linsenplattformen zu nutzen und die Abhängigkeit von Brillen zu minimieren.

Obwohl wir bei der Verfeinerung von Presbyopie-korrigierenden IOLs sicherlich einen langen Weg zurückgelegt haben, gibt es bei lichtaufteilenden Optiken immer noch viele Nachteile, die zusätzliche Überlegungen zur Stuhlzeit und zur Patientenauswahl erfordern.

Ich bin zuversichtlich, dass die Zukunft der Presbyopie-korrigierenden IOLs eine nicht lichtspaltende IOL ist, die eine vollständige Sichtweite ohne einige der visuellen Nebenwirkungen ermöglicht, mit denen wir derzeit zu kämpfen haben. In der Zwischenzeit biete ich meinen Patienten diese Plattformen weiterhin an (mit angemessener Diskussion) und freue mich auf weitere Fortschritte bei diesen IOLs.

Sumit (Sam) Garg, MD, ist der stellvertretende Vorsitzende für klinische Augenheilkunde und außerordentlicher Professor in der Abteilung für Augenheilkunde am Gavin Herbert Eye Institute der University of California in Irvine. Er ist spezialisiert auf Hornhaut- und Kataraktchirurgie sowie laserrefraktive Chirurgie.

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